Fichtenlikör - 70cl 35°
Sortiment ''Doulce France''
Handwerkliche Destillerie Paul Devoille - René de Miscault
Das Wort von Cave de France: Handwerklicher Likör, der die frische und pflanzliche Essenz junger Fichtentriebe einfängt, die im Frühling in den Vogesenwäldern von Hand geerntet wurden. Seine Farbe ist klar mit leichten grünen Reflexen, die an Unterholz erinnern, und sein aromatisches Profil ist tief harzig und holzig, mit balsamischen, mentholhaltigen Noten und einer zarten Süße, die über den rein forstlichen Aspekt hinausgeht, um einen ausgewogenen und originellen Genuss zu bieten. Am Gaumen ist der Auftakt geschmeidig und samtig, mit einem anhaltenden Abgang von Harz und Nadeln, der ein überraschendes und elegantes Erlebnis bietet, ideal gekühlt, auf Eis oder in Cocktails mit natürlichen Akzenten. Dieser Geist spiegelt das handwerkliche Know-how der Destillerie René de Miscault / Paul Devoille wider, die Tradition und Kreativität verbindet, um eine moderne Interpretation eines Likörs anzubieten, der tief im Terroir der elsässischen Berge verwurzelt ist.
Das Haus René de Miscault ist eine französische Familienbrennerei mit alten Wurzeln in der Welt der Spirituosen. Sie hat ihren heutigen Sitz in Lapoutroie im Elsass, doch ihre Tätigkeit geht auf ein 1859 in Fougerolles gegründetes Unternehmen zurück, das unter dem Namen Distillerie Paul Devoille bekannt war und sich auf die Destillation von Früchten und Branntweinen spezialisierte. Im Laufe des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Brennerei weiter, mit Innovationen wie der Vergabe von Destillationsrechten für bestimmte Früchte in den 1950er Jahren und der Kreation der Marke Doulce France durch Raymond Gouttefroy, der insbesondere einen Himbeerlikör entwickelte, der nach Kanada exportiert wurde.
In den 1980er Jahren übernahm René de Miscault aus dem Elsass das Unternehmen, modernisierte seine Anlagen, erweiterte das Produktsortiment (einschließlich Liköre wie Génépi, Branntweine, Absinthe und andere Spirituosen) und öffnete die Brennerei für die Öffentlichkeit. Er gründete auch das Museum der Branntweine in Lapoutroie, einen Ort, der der Geschichte der Destillation und den Sammlungen im Zusammenhang mit handwerklichen Spirituosen gewidmet ist. Die Leitung wird heute von seiner Familie fortgesetzt, die das traditionelle Know-how bewahrt, aber auch neue Rezepte entwickelt und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewinnt.